
«Die Förderung durch die Orpheum Stiftung war ein Türoffner, ein richtiger Karriereschub, der mir sehr geholfen hat.»
Ariel Lanyi im Gespräch mit Andreas Müller-Crepon über sein Konzert vom 23. September 2026 im Kaufleuten Zürich.
Was ist Deine Geschichte mit Orpheum? Hast Du Dich beworben?
Ich wurde eingeladen für Aufnahmen von Werken Mozarts mit Howard Griffiths und dem Mozarteum Orchester – und dann auch noch für Musik von Camille Saint-Saëns in Wien mit dem ORF Sinfonieorchester. Das war eine sehr schöne Erfahrung.
Wie hat sich diese Förderung durch die Orpheum Stiftung ausgewirkt?
Es wurde ein Türoffner für viele Orte und Einladungen zu zahlreichen Konzerten. Ein richtiger Karriereschub, der mir sehr geholfen hat.
Hast Du die Klavierquartette von Mozart und Brahms schon mal gespielt?
Nein, tatsächlich nicht. Ich wollte diese Klavierquartette schon längst spielen – jetzt habe ich endlich die Gelegenheit, sie zu lernen und zu üben.
Was ist die besondere Herausforderung als Pianist, wenn man mit drei Streichinstrumenten zusammenspielt?
Nun, man muss sich immer an die Sensibilität der Streicher anpassen. Es geht darum, herauszufinden, wann ich selber im Vordergrund bin oder wann ich ihnen Raum lassen, mich zurückhalten und wann ich sie unterstützen muss.
Ist es manchmal ein einsames Leben, als konzertierender Solist?
Ich konzentriere mich auf die schönen und interessanten Seiten davon.
Im Zürcher „Kaufleuten“ treten normalerweise Soul-, Jazz- & Pop Bands auf. Wird es eine besondere Herausforderung, dort Klassik zu spielen?
Tatsächlich mag ich das gerne. Ich experimentiere gerne mit solchen Konzertorten und probiere aus, was die klassische Musik in so einer Umgebung bewirken kann, wie sie sich behaupten kann.