• Zur Hauptnavigation springen
  • Skip to main content
small-black-logo
  • en
  • Stiftung
    • Portrait
    • Stiftungsrat
    • Kuratorium
    • Matronat/Patronat
    • Künstlerischer Leiter
    • Geschäftsstelle
    • Orpheum Newsletter
    • Journal
    • Filmbericht Jubiläum 2020
  • Konzerte
    • Nächste Konzerte
    • Konzertarchiv
  • Solisten
    • Bewerben
    • Datenbank
    • Videos
    • Aufnahmen
  • Partner
    • Unsere Partner
    • Partner werden
    • Unsere Gönnerinnen und Gönner

Orpheum Stiftung

zur Förderung junger Solisten, Zürich

Home Journal Interview: Sarah Strohm

Interview: Sarah Strohm

August 20, 2026 von peter.schneider

«So kann man auch Leute erreichen, die sonst nicht in klassische Konzerte kommen.»

Sarah Strohm im Gespräch mit Andreas Müller-Crepon über ihr Konzert vom 23. September 2026 im Kaufleuten Zürich.

Warum Viola?

Das war eigentlich Zufall. Ich wollte als kleines Mädchen eigentlich Geige spielen lernen, aber in der Genfer Musikschule war im Geigenunterricht kein Platz für mich frei. Meine Mutter ging mit mir also für eine Probelektion zur Bratschen-Lehrerin – und diese Lehrerin war so nett und sympathisch, dass ich die folgenden 10 Jahre bei ihr verbrachte. Es war wirklich ein „Coup de foudre“ wie man auf französisch sagt. Schon nach der ersten Begegnung hatte ich keine Bedenken, statt der Geige Viola zu lernen.

Du hast viel Erfahrung in Sachen Wettbewerbe – mehrfach den SJMW gewonnen. Bist Du gerne mit der Bratsche solistisch unterwegs? Das Instrument hat ja ursprünglich nicht so einen solistischen Charakter…

Ich glaube, ich bin von Natur aus nicht zu scheu. Natürlich liebe ich auch die Kammermusik sehr, aber die Wettbewerbe waren für mich durch die intensive Vorbereitung immer mit einem Fortschritt auf dem Instrument verbunden. Dazu kam die Spannung auf dem Podium – dieses „try your nerves on stage“ – die mich anspornte. Und meine Lehrerin hat mich natürlich immer ermutigt und unterstützt. Und ja – ich liebe das Solospiel, wie auch die Kammermusik.

Zum Studium bist du in Paris. Wegen der Stadt, dem Conservatoire oder dem Lehrer/Professor?

Wegen Jean Sulem. Ich wusste, dass er bald zu unterrichten aufhört und ich wollte diese Chance noch nutzen. Er ist wunderbar. Ich plane jetzt, bei Tabea Zimmermann in Frankfurt und Kronberg weiter zu studieren.

Als Schweizerin in Paris – hat man da öfter mal mit Vorurteilen zu tun?

Sagen wir so: Der französische Musikmarkt ist sehr in sich geschlossen. Das hat sich dank meiner Agentur für mich jetzt etwas gebessert. Tatsächlich vermeide ich es eher, zu sagen, dass ich aus der Romandie komme. Und in Paris habe ich überhaupt keine Chance, meine Fremdsprachen zu nutzen. Aber ich liebe natürlich die französische Kultur!

Das Konzert wird nicht in der Tonhalle stattfinden, sondern in einem Club, dem Kaufleuten: wie stehst du dazu?

Das wird interessant! Ich habe das auch schon mal gemacht – ich denke, so kann man evtl. auch andere Leute erreichen, die sonst nicht in klassische Konzerte kommen.

Kategorie: Journal

© Orpheum Stiftung zur Förderung junger Solisten 2026

  • Datenschutz und Nutzungshinweise
  • Impressum
  • Newsletter