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zur Förderung junger Solisten, Zürich

Home Journal Interview: Sarang Seohyun Kim

Interview: Sarang Seohyun Kim

März 4, 2026 von peter.schneider

«Ich möchte, dass die Musik die Hauptrolle spielt.»

Sarang Seohyun Kim im Gespräch mit Andreas Müller-Crepon über ihr Konzert mit der Academy St Martin in the fields vom 10. April in der Tonhalle Zürich.

Du bist – ganz wie seinerzeit der junge Mozart – schon viel und weit gereist. Was machst Du auf den Flügen zwischen Europa und Fernost?
Ich schlafe meistens, oder ich versuche es jedenfalls, so oft wie möglich. Dann bin ich ausgeruht und konzentriert für Konzerte und Proben.

Wie arbeitest du am „Mozart-Sound“ auf der Geige?
Ich versuche, noch ehrlicher, schlichter zu spielen und zu phrasieren. Und ich arbeite auch am Vibrato, zum Beispiel. Seine Triller sind manchmal wie ein Kichern, ein Gelächter. Ich wünsche mir, dass Mozarts Charme und Humor spür- und hörbar werden.

Gibt es in der Sinfonia Concertante von Mozart eine Geschichte? Wie empfindest Du das Stück?
Der Dialog der beiden Soloinstrumente ist absolut faszinierend, wie sie miteinander Ideen und Gefühle austauschen. Auch die Partie der Bratsche ist sehr brillant. Es gibt Kontraste, aber die schönsten Momente passieren, wenn die beiden Stimmen miteinander verschmelzen. Dabei müssen wir natürlich genau auf die Balance zwischen Geige und Bratsche achten.

Hat das Stück für dich eine spezielle Farbe, wie würdest du es beschreiben?
Eine Farbe für das Stück als Ganzes? Schwierig. Vielleicht für die einzelnen Sätze: Der erste wäre grün, und der dritte – gelb, festlich. Der langsame Satz in der Mitte hat eine ziemlich dunkle Farbe, vielleicht ein tiefes Violett, oder Purpur.

Hast du schon einmal mit deinem Viola-Partner zusammengespielt? Bist du Sào Soulez Larivière schon mal begegnet?
Wir sind Studienkollegen an der Kronberg Akademie, also kennen wir uns schon. Wir sind aber noch nie zusammen aufgetreten. Ich habe ihm zugehört, und sein Spiel gefällt mir sehr. Er musiziert sehr frei und natürlich.

Woran wirst du als nächstes arbeiten? Welche Stücke, Konzerte möchtest Du entdecken?
Ich möchte auch mehr Stücke aus dem 20. Jahrhundert lernen, also Violinkonzerte von Prokofjev, Shostakovich und Alban Berg. Und dann auch zeitgenössische Musik. Ich finde, in der klassischen Musik wird heute zu viel Aufmerksamkeit auf die einzelnen Stars gelenkt. Ich möchte lieber, dass die Musik die Hauptrolle spielt, wenn ich auftrete und spiele.

Kategorie: Journal

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